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Animal Hoarding – Die alte neue Sucht

© Agency-Animal-Picture

Das was als Messie-Syndrom im Haus bekannt ist, lässt sich neuerdings als Animal Hoarding auf Tiere übertragen. Die Sucht gab es wohl schon immer, aber nun hat man dem Problem einen Namen gegeben. Jedes zweite Vererinäramt wurde bereits mindestens einmal mit einem derartigen Fall konfrontiert und jedes zweite, dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime, mussten bereits Tiere aus Fällen von Animal Hoarding aufnehmen. Der oder besser die typische Animal Hoarderin ist weiblich, durchschnittlich 50 Jahre alt und sammelt meist Katzen oder Hunde. Aber auch Männer sind unter den Hoardern nicht selten zu finden. Werden die Tiere in einer Wohnung gehoardet, beträgt die durchschnittliche Zahl der gesammelten Tiere 39, wobei in 69% der Fälle der Boden mit Exrementen der Tiere bedeckt ist. Die Erklärung dafür. was die Menschen dazu bewegt, derart viele Tiere zu halten, ist einfach. Meist sehen sich die Hoarder als Pfleger oder Befreier der Tiere. In Wirklichkeit aber handelt es sich um eine Suchterkrankung bzw. Zwangsstörung oder eine andere Neurose.

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