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Besitzerin haftet für ihren schlafenden Hund !

In einem Geschäft stürzt eine Frau über einen schlafenden Hund und verletzt sich am Knie. Sie zieht vor Gericht, um die Hundebesitzerin verantwortlich zu machen – und bekommt Recht.

Hundebesitzer haften auch dann für ihre Tiere, wenn diese schlafend auf dem Boden liegen. Das Oberlandesgericht Hamm gab einer Klägerin aus Gummersbach Recht, die als Kundin beim Verlassen eines Geschäfts über einen schlafenden Hund gestolpert war und sich dabei eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, stellte das Tier ein gefährliches Hindernis dar (Az.: 19 U 96/12).Der Schäferhund gehörte einer Verkäuferin, die ihr Tier häufig mit zur Arbeit nahm. Der Lieblingsplatz des Hundes war im Eingangsbereich.Dort lag das Tier auch, als eine 61-Jährige an der Kasse gezahlt hat und den Laden verlassen wollte. Die Kundin hatte den großen Hund übersehen und stürzte.Die Richter hielten der Verkäuferin vor, dass sie die 61-Jährige weder vor der Stolpergefahr gewarnt noch ihren schlafenden Hund aus der Gefahrenzone geschafft habe. Damit habe sie den Unfall fahrlässig verschuldet.

Eine Mithaftung der Klägerin sahen die Richter ausdrücklich nicht.    Photo by: pixelio.de (S. Geissler)

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