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Erfolgreich protestiert – Tierheim statt Todesspritze !

“Einfangen, Auswählen und Beseitigen” – das sollte mit herrenlosen Hunden und Katzen in Sotschi (Russland) passieren, wo 2014 die olympischen Winterspiele stattfinden, doch die vereinten  Proteste von Tirschützern der ganzen Welt haben scheinbar gewirkt.

In der Olympiastadt Sotschi (Russland) will man das Problem der vielen streunenden Hunde und Katzen nun angeblich auf humane Art und Weise in den Griff bekommen. “Wir sind nicht grausam, deshalb werden wir ein Programm zur Kastration der Straßentiere erarbeiten und das erste Tierheim in Sotschi bauen”, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung .Ursprünglich hatte Sotschi eine Ausschreibung im Wert von umgerechnet 42.500 Euro für das “Einfangen, Auswählen und Beseitigen” der Streuner auf den Weg gebracht. Täglich zwischen fünf und acht Uhr morgens sollten eigens zusammengestellte Gruppen die zahlreichen herrenlosen Hunde und Katzen aus den Straßen der Stadt entfernen. “Entfernen bedeutet in diesem Fall Abschlachten”, schrieb die drittgrößte russische Tageszeitung “Trud” .Das grausame Abschlachten der Straßentiere hatte bereits im Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine zu weltweiten Protesten von Tierschützern geführt. Letztlich gaben die Organisatoren offiziell nach, allerdings berichteten ukrainische Medien und internationale Tierschutzorganisationen von fortgesetzten Tötungsaktionen…

 

Quelle : www.welt.de  (18.04.2014)
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