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Larve auf Reisen

Nasendassel © Agency-Animal-Picture

Pferde- und Rindebesitzer wissen um die Plage mit den Dasselfliegen. Weltweit gibt es davon etwa 100 Arten, wobei in Deutschland nur etwa fünf Hautdasselfliegenarten beheimatet sind, darunter die kleine und die große Rinderdasselfliege. Ihre Larven entwickeln sich im Körper ihrer Wirtstiere, bevorzugt Rinder, Pferde und Schafe. Die Dasselfliege klebt dazu ihre Eier an die Haare des Wirtstieres. Die schlüpfende Larve dringt dann in den Wirtstierkörper ein und bohrt sich bis zum Rücken durch. Nach etwa einem halben Jahr verlässt sie das Wirtstier wieder, fällt zu Boden und verpuppt sich, um später als fertige Fliege zu schlüpfen. Obwohl Dasselfliegen den Menschen nur selten befallen, hat es vor kurzem dennoch eine Tibet-Touristin erwischt. Nach ihrer Rückkehr aus Tibet klagte die Frau über Schmerzen und Schwellungen im Oberkörper, bis nach einigen Monaten eine weiße Made aus der geschwollenen Haut gequetscht werden konnte. Dieter Doczkal, Spezialist für Fliegen in München konnte die Larve mittels genetischer Methoden eindeutig als Larve der Yak-Dasselfliege identifizieren.

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