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Tierschützer warnen vor Billigwelpen aus der Online-Kleinanzeige !

Den Handel mit billigen Hundebabys aus Osteuropa wollen Tierschützer mit einem europaweiten Register und mehr Aufklärung stoppen.
«Der Welpenhandel in Europa ist ein riesengroßer Markt – Hunde, die man besonders günstig über das Internet erwerben kann, sind jedoch häufig krank», sagte Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei der Tierschutz-Organisation Vier Pfoten am Freitag. Eine europaweite Datenbank könne helfen, den grenzüberschreitenden Handel mit Hunden besser zu kontrollieren und gegen illegale Aufzucht vorzugehen. Anlässlich der am 10. Mai in Dortmund beginnenden Tiermesse «Hund & Heimtier» stellte sie die Kampagne «Wühltischwelpen, nein Danke» vor. Tierschutz- und Hundeverbände wollen in dem Bündnis über dubiosen Handel aufklären. Häufig böten Händler ihre Tiere zum Billigpreis im Internet an, erläuterte Stephany. Was wie eine private Kleinanzeige aussehe, führe aber nicht selten zu bandenmäßig organisierten Händlern, die die niedlichen Welpen auf Parkplätzen übergeben.
Eine Umfrage unter Hundebesitzern habe ergeben, dass rund die Hälfte aller auf diese Weise erworbenen Hunde krank sei. «Beim Tierarzt fallen dann die Käufer aus allen Wolken, dass ihr vermeintlicher Schnäppchenwelpe hohe Kosten verursacht», sagte Stephany, «Die Tierheime sind voll mit Hunden, die ihre Besitzer finanziell oder wegen auffälligem Sozialverhalten überfordern.»


Photo by Rolf-Handke_pixelio.de

Quelle : www.hundemeldungen.de 4.05.2013;Photo by: pixelio.de (Rolf Handke)
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